3. After-Work-Wanderung
Rundweg am Lahrer Hausberg
Freitag, 03.07.2026
Strecke ca. 8 km, 2 h, 300 hm
Schwierigkeitsgrad leicht
Am Treffpunkt Wanderparkplatz Altvater traf sich die Wandergruppe und machte sich entspannt auf den Weg zur Feierabendwanderung bei angenehmen Temperaturen. Über die Robinsonhöhle und den Philosophenweg gings Richtung Brudertal. Am lauschigen und schattigen Platz bei der Kapelle gabs die erste Trinkpause mit feinem Quellwasser. Über einen schmalen Pfad erreichten wir die Tafeltanne. Der Höhenweg. führte uns zum Pipelistein. Dort genossen wir den schönen Ausblick über Lahr, die Abendsonne und ein Gläschen Sekt. Über die Heeg mit Blick aufs Neubaugebiet und bis zum Straßburger Münster erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt und traten zufrieden und entspannt das Wochenende an.
Bericht Elisabeth Kempf
Bergtour auf dem Vinschger Höhenweg
Rückblick auf eine eindrucksvolle Woche in Südtirol
Vom 5. bis 11. Juli 2026 war eine Wandergruppe des Schwarzwaldvereins Lahr auf dem Vinschger Höhenweg unterwegs. Bei stabilem Bergwetter und sehr dynamischen Teilnehmenden konnte die Tour wie geplant durchgeführt werden – eine traumhaft schöne Woche in einer der abwechslungsreichsten Höhenregionen Südtirols. Die Route verbindet stille Naturpassagen mit kulturhistorischen Eindrücken und weiten Ausblicken über den gesamten Vinschgau.
Strecke ca. 102 km, 32 h, 4.867 hm
Schwierigkeitsgrad schwer
Anreise und Auftakt
Am Sonntag erreichte die Gruppe am frühen Nachmittag Reschen, wo der berühmte Kirchturm im See den Auftakt der Tour markierte. Nach Bezug der Unterkünfte startete am Montag die erste Etappe.
1. Etappe – Reschen → Planeil (06.07.2026)
22,4 km · 960 hm Aufstieg · 920 hm Abstieg · ca. 6,5 h
Der Weg führte zunächst entlang der Seepromenade Richtung St. Valentin und weiter durch die kleinen Bergdörfer Plawenn, Alsack und Ulten. Besonders eindrucksvoll war der historische Adelsansitz Plawenn auf 1.730 m – der höchstgelegene, noch bewohnte seiner Art in den Alpen. Das Tagesziel Planeil präsentierte sich als ursprüngliches Bergdorf mit eng gebauten Höfen und traditionellem Charakter.
2. Etappe – Planeil → Glieshof (07.07.2026)
18 km · 1.257 hm Aufstieg · 1.026 hm Abstieg · ca. 6,5 h
Anstelle des regulären Höhenwegs wählte die Gruppe die Überschreitung der Spitzigen Lun (2.324 m). Der Anstieg führte über Waldpfade und offenes Gelände zum aussichtsreichen Gipfel. Der Abstieg über die Gondaalm und die Gondahütte verlangte Trittsicherheit, bevor die Gruppe über die Eisawiesen zu den Glieshöfen gelangte.
3. Etappe – Glieshof → Tanas (08.07.2026)
21,9 km · 900 hm Aufstieg · 1.090 hm Abstieg · ca. 6,5 h
Die Etappe führte über Wiesen, Waalwege und Waldpassagen bis zu den Runhöfen oberhalb von Matsch. Ein Höhepunkt war der Gschneirer Waalweg, einer der schönsten Bewässerungswege der Region. Am Sonnenhang bot sich ein atemberaubender Blick auf den Ortler, den höchsten Berg Südtirols. Über Unterfrinig und Oberfrinig erreichte die Gruppe schließlich Tanas.
4. Etappe – Tanas → St. Martin im Kofel (09.07.2026)
26,1 km · 1.460 hm Aufstieg · 1.120 hm Abstieg · ca. 8.20 h
Die Königsetappe führte über die Rimpfhöfe, den Schlanderser Sonnenberg und durch das Schlandrauntal. Entlang des Sonnenbergs passierte die Gruppe verlassene Bergbauernhöfe wie Zuckbichl und Laggar, die aufgrund der Wasserknappheit aufgegeben wurden. Nach der Einkehrmöglichkeit im Egghof erreichte die Gruppe St. Martin im Kofel, bevor es mit der Seilbahn hinab nach Latsch zur Übernachtung ging.
5. Etappe – St. Martin im Kofel → Staben (10.07.2026)
12,6 km · 290 hm Aufstieg · 1.400 hm Abstieg · ca. 4,10 h
Die Schlussetappe bot eindrucksvolle Ausblicke auf den Vinschger Talkessel und die Gletscher des Martelltales. Über den Trumsberg führte der Weg zum Ansitz Kasten, anschließend über Galsaun nach Tschars. Der Waalweg nach Staben und weiter am Schloss Juval vorbei rundete die Tour ab. Nach einer Pause im Dorfcafé in Staben fuhr die Gruppe mit dem Bus zurück nach Reschen.
Abreise und Fazit
Am Samstag, 11. Juli, trat die Gruppe die Heimreise an. Hinter ihnen lag eine Woche mit über 100 Kilometern, 4.867 Höhenmetern, eindrucksvollen Landschaften, kulturhistorischen Einblicken und vielen gemeinsamen Erlebnissen. Der Vinschger Höhenweg zeigte sich als vielseitige und anspruchsvolle Bergtour, die der Gruppe noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Bericht Hans Schmidt

