Mai 2026 

1. Maihock auf der JK-Hütte

Freitag, 01.05.2026

Wenn der Wald ruft, sind wir mittendrin!

Der traditionelle 1.-Mai-Hock des Schwarzwaldvereins Lahr lockte auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Wanderinnen, Wanderer und Radfahrende zur Julius‑Kaufmann‑Hütte.

Viele schlossen sich der geführten Wandergruppe an, die pünktlich um 9 Uhr am Busbahnhof Schlüssel startete. Unter der Leitung von Wanderführer Rudolf Skazel führte die rund 8,9 Kilometer lange Strecke über abwechslungsreiche Pfade hinauf zur Hütte – mit 360 Höhenmetern eine gut machbare Tour. Der Rückweg erfolgte wie gewohnt individuell in kleinen Gruppen, ganz nach persönlichem Tempo und Tagesplanung.

Ab 11 Uhr begann der offizielle Hock an der Julius‑Kaufmann‑Hütte. Dort erwartete die Gäste eine herzliche Atmosphäre, kühle Getränke und frisch Gegrilltes. Viele nutzten die Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen oder einfach die Aussicht und das frühlingshafte Wetter zu genießen. Die Mischung aus Wanderlust, Geselligkeit und Naturerlebnis machte den Tag erneut zu einem besonderen Ereignis. Der Schwarzwaldverein Lahr zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz und freute sich über die vielen Besucherinnen und Besucher, die den Weg zur Hütte gefunden hatten. Der 1.-Mai-Hock bestätigte einmal mehr seinen Ruf als beliebter Treffpunkt für Naturfreundinnen und Naturfreunde – ein gelungener Start in den Mai, der Lust auf weitere gemeinsame Erlebnisse im Schwarzwald macht.

Bericht Hans Schmidt

Elsass - Voralpine Landschaft

Sonntag, 03.05.2026
Strecke 16 km, 6 h, 400 hm
Schwierigkeitsgrad mittel-schwer

Elsass Subalpine Wanderung ab Mittlach

Mittlach, eine kleine Gemeinde hinter Munster, war der Ausgangspunkt einer mit sehr hohen Schwierigkeitsgraden belegten Wanderung hinauf bis an die Baumgrenze.

Erfreulich, dass man hier im Munstertal auffallend viele junge Menschen an den Knotenpunkten wie Fischboedele begegnen konnte. Der Aufstieg zu diesem sehenswerten See in einer Felslandschaft war wie auch im Schwarzwald, einfacher Natur. Danach ging es aber auf Single Trail Pfaden durch den noch hellgrün belaubten Blätterwald, schließlich dann über felsiges Naturgestein hinauf zu unserem Rastplatz auf einer verlassenen Hochalm. Die gelben und blauen Alpenveilchen bildeten zum Teil auffällig große Pflanzengemeinschaften. Die wilden Narzissen waren leider schon alle verblüht, die lanzettförmigen Blätter und die Fruchtstände verrieten ihre Standorte. Der vielleicht schwierigste Teil sollte nun folgen, eine Felsenlandschaft wie man sie im Hochgebirge der Alpen eher vermuten sollte. Zum Teil wurden die Anstiege mit Halteseilen in der Felswand verankert, erst gefahrlos begehbar. Aber es ging danach auch über schöne wenig anstrengende Trail Wege schließlich zu einer Oberge. Die bei uns im Schwarzwald unbekannte Kuhrasse lieferte den köstlichen „Munsterkas“, der kam dann noch für die Zuhause gebliebenen in den Rucksack.

Nun ging es bergab zu einem Kraftwerkstausee, hier war auch schon der schönste Teil unserer Wanderung hinter uns. Es ging nun zu unserem Ausgangspunkt zurück nach Mittlach.

Bericht Wolfgang Huppert

Die Illenau in Achern

Mittwoch, 06.05.2026
Strecke ca. 8 km, ca. 9 h inkl. Hin- und Rückfahrt

Nach der Zugfahrt von Lahr nach Achern begann die Gruppe die Exkursion über das Illenau-Außengelände durch den sehr kompetenten Gästeführer Michael Karle. Die Illenau in Achern, ein schlossähnlicher Gebäudekomplex, wurde ursprünglich als Heil- und Pflegeanstalt Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und als solche fast 100 Jahre lang genutzt. Nach deren Ende in der NS-Zeit wurde sie als französische Kaserne genutzt, bis in den 1990er Jahren auch der Abbruch des Komplexes zur Diskussion stand. Durch diese bewegende Geschichte führte uns Herr Karle sehr anschaulich. Danach konnten alle nach Belieben das Arkaden-Museum in der Illenau besuchen, bevor es zum Mittagstisch im Arkaden-Bistro ging. Danach ging es wenige hundert Meter in den nahen Wald zum alten Illenauer Friedhof, einem besonderen Ort der Ruhe und Stille, mit zahlreichen unter Denkmalschutz stehenden Grabmalen, umgeben von besonderen, alten Bäumen. Elisabeth Kempf erläuterte die Geschichte des Friedhofs, etliche ausgewählt Grabmale und alte Bäume. Nach einem Fußweg durch die Stadt Achern begann am Bahnhof wieder die Heimreise.

Bericht Elisabeth Kempf

Gesundheitswandern - entlang der Schutter

Donnerstag, 07.05.2026
Strecke ca. 10 km, ca. 3,5 h

Achtsamkeit im Grünen – Rückblick auf unsere erste Gesundheits-Wanderung

Neu im Programm des Schwarzwaldvereins Lahr: Gesundheitswandern trifft Yoga! Pünktlich um 9:00 Uhr machten sich die Teilnehmer gemeinsam mit Karin Nachtigall und Annette Weber ab dem Treffpunkt beim Reitverein Lahr-Reichenbach auf den Weg. Entlang der Schutter ging es Richtung Seelbach, wo die Gruppe bei einer ersten Yoga-Einheit unter freiem Himmel so richtig im Hier und Jetzt ankam.

Gut gedehnt und mit geschärften Sinnen führte die Tour weiter zur Konradskapelle. Hier gab Karin Nachtigall spannende Einblicke in die Welt des Ayurveda. Über „Herberts Traumpfad“ wanderte die Gruppe weiter bis Wittelbach und schließlich zurück zum Ausgangspunkt. Der Fokus lag dabei stets auf der Balance: Fachkundige Infos zu Ernährung und Körperbewusstsein wechselten sich mit praktischen Yogaübungen ab. Das Fazit nach vier Stunden: pure Entspannung! Wer dieses Mal nicht dabei sein konnte: Im Oktober planen wir bereits die nächste Tour.

Bericht Rainer Eichhorn

Hausach-Einbach Rundwanderung von Obertal

Dienstag, 19.05.2026
Strecke 12 km, ca. 5 h, 532 hm
Schwierigkeitsgrad mittel

Ausgangspunkt der Tour war der Parkplatz am Landgasthaus „Hirsch zur Monika“ in Hausach-Einbach. Von dort aus machten sich die gut gelaunten und motivierten Wanderer und Freunde des Schwarzwaldvereins Lahr auf den Weg hinauf zu den Höhen über dem Einbachtal.

Stetig bergauf führte die Route über den Vollmersbergweg in Richtung Käppelehof. Bei einem kurzen Halt an der dortigen Wendelinus-Kapelle erhielten die Teilnehmer einen spannenden Einblick in die Historie des dem Schutzpatron der Landwirte gewidmeten Gotteshauses. Anschließend ging es weiter bergan über den Osterbachsattel zur Hohenlochenhütte. Die Gruppe nutzte die wohlverdiente Pause, um die herrliche Aussicht über die Höhen des mittleren Kinzigtals in Richtung Hausach zu genießen.

Weiter führte der Weg zum eigentlichen Höhepunkt der Tour: „Erlets Weitblick“. Dieser überaus liebevolle und mit handwerklichen Kunst gestaltete Rastplatz war das perfekte Ziel für eine ausgedehnte Vesperpause, die zudem einen grandiosen Ausblick auf die Höhenzüge des Mittleren Schwarzwalds bot.

Frisch gestärkt wanderte die Gruppe nun stetig bergab in Richtung Einbach-Obertal. Auf dem Weg dorthin wurde der eine oder andere humorvolle Schwank aus dem Leben der Wanderer erzählt. Im Obertal angekommen, bewunderten und fotografierten die Teilnehmer die historischen Speicher und Leibgedinghäuser des Rasi- und Jorchenhofs.

Anschließend ging es talabwärts über den Stampfershof zurück zum Ausgangspunkt. Die aussichtsreiche Wanderung ließ die Truppe im urgemütlichen Landgasthaus „Hirsch zur Monika“ bei leckerem badischem Essen ausklingen, bevor sich alle nach einem ereignisreichen Tag auf den Heimweg machten.

Bericht Rainer Eichhorn


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